Daten

Beschreibung

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Daten

 

Erbaut:

2025 / 2026

 

Modulgröße:   

1,50 x 0,60 m

 

Übergänge:

2 x Standardübergang A

 

Epoche:

5

 

 

Beschreibung

 

Die alte Anlage Depot Waldstadt hat mir seinerzeit gut gefallen - warum also nicht dieses Thema noch einmal "aufwärmen"? Zudem hatte ich zwei Modulrahmen "übrig", welche ursprünglich für einen Campingplatz (ohne konkretes Vorbild) im Rahmen der Schmalspur Modulbaugruppe in Österreich vorgesehen war. Da diese aber zu sperrig für den Transport in einem Pkw und zu unhandlich für eine Person waren, wurde der Campingplatz auf drei kleineren Modulen realisiert.

 

Das Depot Waldstadt war jedoch auf einer Modullänge von 1,50 m nicht sinnvoll unterzubringen, zumal die Gleislängen seinerzeit relativ kurz waren. So entstand ein neues Modul mit ähnlicher "historischer" Hintergrundgeschichte.

 

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde das beschauliche Friedrichsthal durch eine Kleinbahn erschlossen. Im Zuge der Eingemeindung in den 1920er Jahren wurde diese Kleinbahn in das Straßenbahnsystem der großen Stadt integriert. Das damalige Empfangsgebäude Friedrichsthal existiert noch heute und steht unter Denkmalschutz.

 

In den späten 1960er Jahren wurde die Straßenbahn entgegen dem damaligen Trend ausgebaut. Es wurde eine Wendeschleife um den noch vorhandenen, aber nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion genutzten Lokschuppen angelegt. Er diente schon lange nur noch als Abstellmöglichkeit für nicht mehr genutzte Betriebsmittel, die dann hier "verstaubten". Auch der Wasserturm war schon halb dem Verfall preisgegeben. In der Ausfahrt wurde ein weiteres Überholungsgleis geschaffen.

 

Da der Verkehr weiter zunahm, erfolgten sukzessive Taktverdichtungen. Und auch Abstellmöglichkeiten wurden in Friedrichsthal erforderlich. So entstanden eine fünfgleisige, überdachte Abstellanlage sowie ein Nebengleis im Bereich der Wendeschleife. Hierfür mussten die mittlerweile fast baufälligen Betriebsanlagen aus der Dampflokzeit nun endgültig weichen. Für Kleinreparaturen erhielt ein Gleis eine Grube - ohne Seitengruben, da seinerzeit noch keine Niederflurfahrzeuge existierten.

 

Das Modul Friedrichsthal bildet zusammen mit dem Modul Kirchplatz (der 2. - als "Nachfolger" des früheren Moduls Kirchplatz) eine Anlage in 3 m Länge. Die Breite der Anlage ist mit 60 cm ebenso wie die Übergänge gemäß dem damaligen Straßenbahnmodulsystem genormt. Die Sperrigkeit bildet kein Problem - ein alleiniger Transport zu Ausstellungen im Pkw ist nicht vorgesehen.

 

 

 

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Die zwei Segmentrahmen, auf denen ursprünglich ein Campingplatz entstehen sollte. Die 760 mm-Gleise (H0e) waren bereits aufgelegt. Die Anlage wurde im April 2022 das einzige Mal in einem Fremo-Arrangement integriert.

 

Über drei Jahre später wurden die Füße von 1.300 mm SO auf 750 mm SO gekürzt und neue Grundplatten aufgebracht:

 

 

 

 

    Nachdem der Gleisplan zur Zufriedenheit gediegen war, erfolgte der Gleisbau. Ein paar Weichen wurden wie im Plan eingekürzt, so dass die Gleismittenabstände in der Abstellanlage passen. Der im Depot Waldstadt verwendete und für einige Stadtbahnwagenmodelle zu kleine Mindestradius von 200 mm konnte auf 245 mm aufgeweitet werden.

 

Die Dreiwegeweiche stammt von Piko, alle anderen Weichen sind aus dem Tillig-Elite-Sortiment. Als Gleise kommen Flexgleise, ebenfalls aus dem Tillig-Elite-Sortiment, zum Einsatz. Das Gleismaterial wurde teilweise vom nie fertig gestellten Goetheplatz wiederverwendet. Auch bei den motorischen Tillig-Weichenantrieben ist Nachhaltigkeit gegeben: Diese stammen noch vom Depot Waldstadt.

 

 

Wie heißt es so schön bei Funk und Fernsehen: Fortsetzung folgt...

 

 

 

 

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